Wildkrautportrait

Die Knoblauchsrauke…. 

 

findet man fast das ganze Jahr über, besonders an Waldrändern, oft in Gesellschaft von Brennnesseln, die auch nährstoffreiche Böden lieben. 

Charakteristisch ist der Geruch nach Knoblauch beim Zerreiben der Blätter, 
der jedoch zurückhaltender als Knoblauch und feiner und flüchtiger als Bärlauch ist. 

Die Knoblauchsrauke ist aber im Gegensatz zum Knoblauch und Bärlauch kein Zwiebelgewächs sondern ein Kreuzblütler und enthält Senfölglykoside. 

Die Grundblätter sind nierenförmig und haben abgerundete Blattspitzen. 

Im Zweiten Jahr, wenn die Knoblauchsrauke meist von April bis Juli blüht, sind die Stängelblätter eher herzförmig und zugespitzt. 

Blätter, Knospen und Blüten mit dem milden pfeffrig-knoblauchartigen Aroma werden roh gegessen, da sich beim Kochen oder Trocknen Aroma und Inhaltsstoffe vermindern oder verloren gehen. 

Die feingehackten Blätter kann man gut in Salatsoßen, Quark, Butter oder Frischkäse geben. 

Für eine spätere Verwendung kann man sie einfrieren oder als Pesto haltbar machen. 

Essig und Öl lassen sich mit der Knoblauchsrauke sehr gut aromatisieren. 

Die schwarzen Samen lassen sich ähnlich wie Pfefferkörner verwenden und haben einen sehr scharfen Geschmack. Man kann sie auch keimen lassen und hat dann vitaminreiche Sprossen. 


Rezepte:


Mildes Knoblauchrauken-Öl 

1 Handvoll klein geschnittene Knoblauchsrauke (Blätter, Stengel und Blüten) 

in ein Glas füllen, mit 750 ml Oliven- oder Rapsöl aufgießen, und an einem dunklem Ort ziehen lassen. 

Knoblauchsraukenpesto 

100 g Blätter, zerkleinert mit aromatischem Hartkäse, Walnüssen oder Pinienkernen, Olivenöl 

und Salz im Mörser zu einer gleichmäßigen Paste verarbeiten